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Einträge vom: 16.12.2003

Tiefen-Wirkung

Manche Bilder wirken auf mich so intensiv, dass ich den Inhalt am liebsten in den Arm nehmen möchte.



(c)Foto mein Pa -B.P.-

Beatrice 16.12.2003, 22.54| (2/0) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: laut gefühlt

Vollmondgedanken

"Sinn und Zweck von Erwartungen haben besteht darin, sie nicht erfüllt zu bekommen!"
(by Bea)

- und doch -
ist auch mein Leben
- immer wieder - 
voller Erwartungen.

Ob es die Hoffnung und Freude ist,  dieses Er-warten erfüllt zu sehen, und aus diesem Grund neue Er-wartungen entstehen? ... immer wieder?

Beatrice 16.12.2003, 18.18| (3/2) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: lesenswert

Spock

würde sagen: "Faszinierend?!" - Ich sage: "Äusserst Faszinierend!"

Das Leben besteht aus Nachahmung - eine Lebensnotwendigkeit - und bestimmt auch gleichzusetzen mit: Lernen. So fängt es für die Kleinsten an. Wie funktionert das mit der Flasche, mit Messer und Gabel usw... Doch dann gibt es DIE NACHAHMUNG und dabei fasziniert mich ganz besonders, wie schnell manche Menschen etwas übernehmen können, ohne darüber nachzudenken. Etwas gehört, gelesen, gesehen und schon geht es über in den Eigengebrauch, gerade so, als ob sie nie etwas anderes gemacht haben. Es wird schlichtweg einverleibt. Hochgradige Imitationen sind teilweise zu erleben. Mich fasziniert diese Tatsache und ich überlege mir oft, wie es dazu kommt. Bei Kindern gibt es nichts zu überlegen, für mich zumindest, aber bei Erwachsenen komme ich ins Grübeln.

Ich denke auch darüber nach, warum mich mein DarüberGrübeln ins Grübeln bringt. Ich erkläre es mal mit "Selbstbeobachtung" - ob ich wohl auch vieles einfach übernehme - gedankenlos in mich einsauge? Spontan fällt mir ein Spruch ein:" Einfach gibt`s schon!" Klar übernommen. Hat mir gut gefallen. So wird das bestimmt bei einigen bis vielen Dingen sein. Sich selbst unter die Lupe zu nehmen ist schwieriger, als es bei den Mitmenschen zu "sehen". Vielleicht kann ich aber dieses "Sehen" bei Anderen, als Spiegel und Erkennen für mich selbst nutzen. Immer wieder stosse ich auf solche Imitationen. Dies können kleine Worte sein, Gesten, komplette Aussagen usw.. ich spreche noch nicht einmal von "Fassbarem". 

Denke ich nun darüber nach, weil ich Nachahmung nicht gut finde? Ja und nein - es gibt diese zwei Stimmen in mir: etwas nachahmen kann gut, aber auch schlecht sein. Wenn Kinder etwas nachahmen, dann können sie nicht darüber nachdenken, ob es gut ist. Kinder machen einfach - auch das kann nicht immer gut sein. Sie können sich (noch) nicht mit eigenen großen Gedanken dagegen wehren: Ich will kein Abklatsch sein. Eigentlich sind sie sogar darauf angewiesen GUTES zu bekommen, das sie in sich aufnehmen können. Dabei steht für die Kiddies ganz aussen vor, was nun GUT ist. Für sie heißt es: Gut ist, was ankommt.
Anders, denke ich, sollte es bei Erwachsenen sein. Erwachsene könnten erkennen, ob sie sich zu einem Imitat entwickeln oder ob sie ein "Individuum" bleiben.

Erschreckend finde ich nicht die Tatsache, dass es NACHAHMUNG gibt, sondern die Gedankenlosigkeit mit der nachgeahmt wird. Ganz besonderes wichtig finde ich: ein Imitat wird nie so sein wie das Original. Dabei ist das ja oft der ausschlaggebende Punkt - so zu sein, wie das, was man nachahmt.

Mit Nachahmung passiert noch viel mehr - Wortwendungen werden übernommen (bewusst oder unbewusst) und man schafft sich eine "vermeintliche" gemeinsame Ebene... "ich spreche wie du" - wir sind gleich?!

Schön umschrieben und zur heutigen Zeit passend gefällt mir der Begriff: Trends setzen. Jemand setzt einen Trend - zig zig Menschen machen nach: wir sind trendy. Allerdings kann ich nicht behaupten, dass ich mir generell alles schön reden möchte und mit solchen Aussagen mein eigenes (nicht immer gutes) Gefühl damit beruhigen will.

Ich kann Nachahmung verstehen - ich kann sie auch aktzeptieren - aber wenn, dann brauche ich dazu das Gefühl: da hat sich jemand Gedanken gemacht.

Ich kann mich auch nicht von Nachahmung frei machen, allerdings wünsche ich mir, für mich selbst, dass ich mir dazu auch Gedanken mache - und mich dann bewusst für etwas Eigenes entscheide.

Beatrice 16.12.2003, 16.44| (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: laut gefühlt

Das ultimative Romantik zu Zweit-Geschenk

Eben bei NORMA entdeckt!

Wenn ich in meinen Geldbeutel schaue, dann wird mir klar, dass ich mir endlos teure Geschenke nicht leisten kann, also muß ne Idee her, aus einer Kleinigkeit etwas Großes zu machen. In unserer Familie sind Geschenke sowieso gestrichen worden, denn jeder hat so gut wie alles und so muß sich keiner verkrampfen um doch noch etwas Abliefern zu können. Nebenbei ist das auch nicht wirklich der Sinn von Weihnachten, aber darüber wollte ich auch nicht schreiben.

Schenken bringt und macht Freude. Mir muß ein Geschenk für jemanden über den Weg laufen - sozusagen: passieren.

Mir ist es eben "passiert".

Ich werde meinem Pa und seiner Frau einen romantischen Abend an einem offenen Kamin schenken.

Ich will nun nicht verraten, wie viel so ein Abend kostet, aber ich war mächtig entzückt, als ich bei meinem Einkauf dieses wunderschöne Geschenk ergattern konnte:

Eine sibirische Baumfackel



Ein Docht, der ins Innere des kleinen Holzstammes führt (ausgehöhlt), anzünden und wenns dann brutzelt und brennt,  kann man sich das Kaminmäuerchen dazu träumen - Holz und Feuer steht vor einem. Ich bin schlichtweg begeistert.

Wenn ich nun etwas mehr Zeit hätte, dann wäre der zweite Schritt: Aus Karton einen Kamin zu basteln, anmalen und ausschmücken und die Holzfackel unten reinstellen. Nur mal so als Idee :-))) ... schade, dass es mir nun an Zeit fehlt... in einer Stunde steht Paps vor der Türe.. das wird leider nix mehr. 

Beatrice 16.12.2003, 12.48| (2/1) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: gesprudelt

Outing

Ich gehöre zu der Sorte Menschen, die Weihnachtsgeschenke erst in den letzten Tagen vor dem Fest besorgen.. das heißt, ich hab immer noch ein paar Tage, um mir etwas zu überlegen.. hähä... überlegen - ich überlege sowieso selten, ich seh was und kauf es, nur dazu müsste ich erst einmal in einem Laden stehen und was sehen... nur gut, dass es dann aber meist ratzfatz geht. Also weiterhin Gelassenheit üben... ein paar Tage hab ich ja noch.

Beatrice 16.12.2003, 10.09| (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: gesprudelt

Dien - s - tag

Nach einer Woche Urlaub brauche ich mindestens eine Woche, um mich wieder einzugewöhnen. Ich schlabber diese Eingewöhnungstage normalerweise so vor mich hin. Kein Stress, keine Hektik  - alles schön piano. NICHT DIESES MAL. Gestern Büroarbeit, heute kommt mein Pa, meine Tochter mit Enkelsohni, Einkaufen sollte ich auch noch (nach einer Woche weg, ist nicht viel an Essbaren im Kühlschrank), putzen wäre auch angebracht - es ist kaum zu glauben, was zwei Katzis an FusselWuselzeug in einer Woche fabrizieren. Ähm..ja, und da wäre noch ein Newsletter, der heute geschrieben werden möchte.

Und - eigentlich - also so ganz eigentlich - sollte ich heute auch noch Geburtstag feiern... Sprudlergeburtstag: seinen 1ten :-)))

Na, dann mal Happy Birthday, lieber Gedankensprudler und auf viele weitere gemeinsame Jahre ;-)

... und nun auf, in den Dienstag!

Beatrice 16.12.2003, 09.27| (4/4) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: gesprudelt

Hallo und willkommen auf meinem Gedankensprudler. Seit 2002 fuehre ich dieses Blog, das prall gefuellt ist, mit allem was mir Freude bereitet, mich bewegt und inspiriert - frei nach dem Motto "Life is about using the whole box of crayons".


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