Kurz nach dem letzten TÜV meines Autos stellte ich fest, dass es oft nach dem Starten ungewöhnlich hoch drehte, oder andersherum, sofort abgestorben ist, wenn ich nicht intensiv auf das Gaspedal gedrückt hätte. Dieser TÜV liegt nun eineinhalb Jahre zurück. In dieser Zeit bin ich natürlich bei
meiner Werkstatt vorgefahren um Mecker anzubringen. Ich war nicht hartnäckig genug, wie mir scheint... mein Auto drehte weiterhin (am Rad).
Ich komme mir schlichtweg vergackeiert vor, wenn ich jetzt von einer anderen Werkstatt gesagt bekomme, dass dieses Hochdrehen von einem gebrochenen Sensor kommt. Diese Bruchstelle ist auch noch zu sehen! Hellbrauner gerissener Kunststoff fällt einfach auf und dieser Sensor ist nicht unter all dem Gestänge und Gekabele versteckt. Man(n) hätte nicht groß suchen müssen. Wenn ich zu einem Vertragshändler gehe und diese Menschen dort tagtäglich mit ein und der selben Autotechnik zu tun haben, dann wissen sie um Schwachstellen, möchte frau meinen. Wenn ein Mensch, aus einer anderen Werkstatt nur einmal in den Motor fasst und auch genau diese Bruchstelle in der Hand hat, dann frag ich mich, was die Mannen in
meiner Werkstatt gemacht haben? Von rosa Elefanten geträumt? Oder haben sie sich überlegt, wie sie mich schnell wieder in ihre Werkstatt bekommen um mir die nächsten Kröten abzuluchsen.
Ehrlich - nachdem ich mehrmals, kaum war ich raus aus
meiner Werkstatt, wieder hinfahren mußte, um das nächste Problem anzumelden, bleibt mir nichts anderes mehr, als an Sabotage zu glauben... nein, an meinem Auto liegt dat nicht.. ehrlich.