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Einträge vom: 24.06.2007

Gutes tun - mit Mehrfachnutzen

Seit gestern hat sich in meinem Kopf ein Gedanke breit gemacht, der mir immer mehr gefällt... das Ganze dreht sich um meine Gesundheit, ums Tierheim, um die Hundchen dort...

Die Idee: Regelmässig - 2x die Woche, mit  einem oder zweien der Hunde für ein Stündchen oder zwei spazieren zu gehen..

Ich bin ein Faultier geworden - naja.. eigentlich zu sehr in meine Arbeit vertieft, leidenschaftlich darin verbunden und und und.. aber gesund ist das natürlich nicht. Ich sitze viel zu viel am Rechner. Bewegung findet vorallem über Hausarbeit statt oder wenn ich einmal im Monat in HH verweile. Aber dat isset nicht.. kann es nicht sein.
Ich kann mich einfach nicht motivieren regelmässig einen Ausgleichssport zu treiben. Tja, nun kam mir der Gedanke, dass ich zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen könnte. Ich frage im Tierheim nach, ob  eine Hundeausführstunde möglich wäre. Ich bewege mich und würde dem oder den Hunden was Gutes tun.  Auf jeden Fall sehe ich hier eine Motivation, die mich raus treibt. Alleine schon der Gedanke, dass sich da ein Hundchen freut und raus aus seinem Freigehege oder "Zwinger" (das Wort finde ich gruselig) kommt, empfinde ich als treibende Kraft.

Ich bin mit Hunden und Katzen aufgewachsen, und auch wenn ich mich für das Leben als Dosi entschieden habe, mag ich Hunde nachwievor.

Ich hab keine Ahnung, ob so etwas machbar ist bzw.  gewünscht ist, aber fragen kostet ja nichts.
Im Moment stehe ich in Mailkontakt mit unserem Tierheim, weil ich meine Bilder von Apryls Brüder hingeschickt habe. Ich hab geschrieben, dass ich fast schon einen kleinen Ausgleich bei meinen Besuchen zu meiner Arbeit finden kann und die Antwort war, dass ich jederzeit herzlich willkommen bin - auch dann noch, wenn Apryl bei mir eingezogen ist. Das klingt doch gut :-))

In den letzten Kommentaren zum Tierheim ist immer wieder zu lesen, wie schwer so ein Gang ins Tierheim fällt - eben wegen "am liebsten alle mitnehmen wollen" - mir geht es da genauso. Aber gut, da ist auch das Fünkchen Realität. Das Mitleidsgefühl plagt aber sehr... ich bin beim letzten Besuch bei den Hunden gewesen, da schwappt das Herz über vor Gefühl, wenn sie vor einem sitzen, mit dem Schwanz wedeln, einen angucken als wenn sie sagen wollten "ach, nimm mich doch bitte mit... " oder auch in der Krankenstation der Katzen.. am liebsten würde ich jeder von ihnen als Arznei ein paar Streicheleinheiten mehr verordnen und die natürlich auch selbst an die Katze/den Kater bringen.. 

So, wie  ich die Mitarbeiter bis jetzt kennengelernt habe, sind alle sehr fürsorglich und kümmern sich vorbildlich um ihre Schützlinge. Von allen geht auch eine liebevolle Schwingung aus -klingt jetzt vielleicht komisch - aber so empfinde ich es. 

Ich werde auf jeden Fall nachfragen, ob mein Ideechen umsetzbar ist. Ich bin gespannt, was daraus wird.  

Beatrice 24.06.2007, 14.04| (5/0) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: gesprudelt | Tags: Tiere, persönlich,

Hallo und willkommen auf meinem Gedankensprudler. Seit 2002 fuehre ich dieses Blog, das prall gefuellt ist, mit allem was mir Freude bereitet, mich bewegt und inspiriert - frei nach dem Motto "Life is about using the whole box of crayons".


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